• Gemeindehalle Frankenbach
  • Heinrich-von-Pfeiffer Haus

Jubiläumsabend 1250 Jahre Frankenbach

Vor 1250 Jahren wurde erstmals Frankenbach urkundlich genannt.
Wir blicken zurück mit Bildern, Geschichten und Erzählungen.
Frankenbach – wie es früher einmal war.

Einlass 17.30 Uhr | Beginn 18.00 Uhr | Besuch ist kostenlos



Jubiläumsabend 1250 Jahre Frankenkbach

Der Interessenkreis Heimatgeschichte Frankenbach läd ein zum Besuch des kleinsten Heilbronner Museums.
Am Dienstag, den 12. April Fahrt mit dem Stadtbus nach Kirchhausen, Abfahrt 17.04 Uhr am Rathaus in Frankenbach.
Wir werden uns eine Stunde Zeit nehmen.
Gäste sind herzlich willkommmen.

Die evangelische Gemeinde Frankenbach lädt auch dieses Jahr wieder zum "Lebendigen Adventskalender" ein.

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Das Schulwesen in Frankenbach

Ein Schulhausbau wird schon im Jahr 1683 erwähnt. Von den Schulhäusern dient das Älteste, westlich von der Kirche stehend, nur noch zu Lehrerwohnungen, nachdem im Jahr 1871 ein neueres zweistöckiges gegenüber dem Pfarrhaus erstellt worden war (Kosten 15500 fl.).

Die Schüleranzahl wuchs im Schuljahr 1895/96 auf 86 im Jahr 1898/99 von 65. Allein der erste Jahrgang hatte 46 Schüler.

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Alte Schule an der Saarbrückener Straße in Frankenbach
Alte Schule an der Saarbrückener Straße in Frankenbach

Neues vom Interessenkreis

Unsere letzten Veranstaltungen

Siebenbürgen

Im Rahmen der Reihe „ Unser Weg nach Frankenbach“, befasste sich der Interessenkreis Heimatgeschichte mit den Siebenbürger Sachsen, welche hier eine neue Heimat gefunden haben.

Helmut Großführte mit Wort und Bild durch die bewegte Geschichte Siebenbürgens, wobei aktuelle Aufnahmen von der Schönheit zeugten.

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Mandolinenkonzert Frankenbach, 12.07.2015

Ein seltenes Zupfinstrument machte in Frankenbach seine Aufwartung. Die Mandoline erlebte ihre Hochzeit einst im Raum Neapel.

Durch die Wandervogelbewegung wurde sie in Deutschland ein beliebtes, weitverbreitetes Instrument. Viele Mandolinenorchester  gründeten sich damals. Handlich und ein gutes Begleitinstrument eignete sie sich ideal für unterwegs. manches Instrument ist noch in Familienbesitz.

 

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Über Frankenbach

Schon früh siedelten Menschen auf der Frankenbacher Markung, dies lässt sich durch den Fund einer steinzeitlichen Siedlung beweisen. Aus der Bronzezeit fand sich ein Gehöft, aus der Eisenzeit zwei Wohnstätten. Ebenso hinterließen die Kelten Spuren ihrer Siedlung und in der Zeit der Römer befand sich ein Gutshof von ihnen auf Frankenbacher Gebiet.
Unsere germanischen Vorfahren hinterließen dann Spuren die sich schon im heutigen Ortskern befinden.

Die Franken, welche die Alemannen um 500 aus der Region vertrieben gaben dem Ort den Namen.

Schriftlich wird der Ort Frankenbach erstmals urkundlich wegen einer Schenkung an das Kloster Lorsch im Jahr 766 als villa Francunbach erwähnt. 807 wird der Ort, der sich im Gartachgau befindet, nochmals schriftlich in einer Schenkung des Widegowo genannt.

Im Mittelalter wechselte öfters das Eigentum den Besitzer. Dazu gehörten der Deutsche Orden, das Klarakloster, das Katharinenspital, die Pfarrpflege in Heilbronn, das Heiliggeistspital und auch das Dominikanerkloster in Wimpfen.
Ebenso wie die Herren von Gemmingen und die Herren von Remchingen.
Diese verkauften auch im Jahre 1438 ihre Rechte und Besitzeigentümer in Frankenbach an die „Freie Stadt Heilbronn“.
Mit Ausnahme von Pfarrer, Lehrer und wenigen kurpfälzischen Untertanen waren die Bewohner jetzt Leibeigene der Stadt Heilbronn, zu welcher Frankenbach bis 1803 gehörte.

Die lebhafte Geschichte seit der ersten schriftlichen Erwähnung bis zum heutigen Tage hat viele Spuren hinterlassen.
Friedliche Jahre sowie zahlreiche Kriege kamen und gingen in den Jahrhunderten in diesen Jahrhunderten und prägten das Schicksal der Gemeinde.

Das Dorf brannte während einer Fehde 1439, die zwischen der Stadt Heilbronn und Eberhardt von Benningen bestand und wurde im Oktober 1550 von spanischen Soldaten überfallen.
Doch der Dreißigjährige Krieg übertraf das Bisherige. Nach der Schlacht bei Wimpfen, 7. Mai 1622 und am 25. November des gleichen Jahres wurde Frankenbach von den Soldaten des Feldherrn Tilly geplündert und gebrandschatzt.

Als die kaiserlichen Truppen sich nach ihrer siegreichen Schlacht bei Nördlingen 1634 nach Heilbronn und die umliegenden Umgebung zurückzogen, plünderten sie dabei die umliegenden Ortschaften.
Am 17. August 1675 steckten die Franzosen Frankenbach in Brand wobei 24 Häuser sowie das Schulhaus, 29 Scheunen und 21 Stallungen den Flammen zum Opfer fielen.
Im pfälzisch-orleanschen Krieg (1688 – 1697) wurde Frankenbach 1693 erneut von französischen Soldaten geplündert, welche auch die Kirchenglocken raubten.
Die Wirren der französischen Revolution und die Napoleonischen Kriege gingen nicht spurlos an dem Ort vorbei, brachten Frankenbach aber auch eine Änderung in der Geschichte. Heilbronn verlor aufgrund des Reichsdeputationshauptschluss von 1803 aufgrund den Status als Reichsstadt, so dass der Ort an das Königreich Württemberg kam. Die Dorfbewohner erhielten so die gleichen Rechte wie die Einwohner der Stadt Heilbronn und das Dorf mit dem Hipfelhof als seine Teilgemeinde und seinem eigenen Schultheißen wurde eine der 17 Kommunen, die dem Oberamt Heilbronn zugeordnet waren.

Die Zeiten besserten sich wieder für die Frankenbacher Ende des 19. Jahrhunderts. Neben der dominierenden Landwirschaft bildeten die Sand- und Kiesgruben weitere Beschäftigungsmöglichkeiten.
Ebenso arbeitete die Bevölkerung in den Industriegebieten, die in Heilbronn und Neckargartach entstanden waren.
Die Bevölkerungszahlen stiegen auf etwa 1700 Einwohner im Jahr 1901. 2270 Einwohner wurden 1939 gezählt und Ende 1945 waren es 2459.
Der Ort wurde durch die beiden Weltkriege in der Entwicklung unterbrochen konnte aber besonders durch die Erschließung von großen Neubaugebieten in den 1960er und 1970er Jahren, u.a. des Wohngebiet Maihalde dies wettmachen.
Aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahlen wurde 1964 ein Schulzentrum mit Grund- und Hauptschule und einem Lehrschwimmbecken eingeweiht.

Am 1. April 1974 wurde aufgrund der Verwaltungsreform des Landes Baden-Württemberg die bis dahin selbstständige Gemeinde Frankenbach, obwohl die meisten Bürger damit nicht einverstanden waren, von der Stadt Heilbronn eingemeindet und besteht seitdem als Stadtteil Heilbronn-Frankenbach.

 

 

Schon gewusst?

MCC-Frankenbach e.V.

Der MCC wurde 1905 von Wilhelm Neutz, Johann Klenk und anderen visionären Radlern gegründet und hatte im Jahr 2005 bereits sein 100-jähriges Jubiläum. Die volle Namensgebung lautet:

Moto Cross Club (MCC) Rad-und Kraftfahrverein (RKV) Heilbronn – Frankenbach e.V.

Das Vereinsleben wurde zwar durch die Weltkriege unterbrochen, es fanden sich aber immer wieder idealistische Vorsitzende für ein Wiederauferstehen. Der Verein war bis nach dem zweiten Weltkrieg in erster Linie ein Radfahrverein, der Wander- und Rennfahrten veranstaltete und sich im Kunstradfahren engagierte.

Im Jahr 1953 wurde durch die Mitglieder Fritz Schwab, Hermann Würz und Kurt Brodbeck eine Motorsportgruppe gegründet. Es wurden die ersten Geländefahrten veranstaltet und Frankenbacher Motorsportler feierten die ersten Erfolge in nationalen Rennserien.

Mit Rolf Mössinger konnte man in den 60er Jahren sogar mehrfach den Deutschen Meister stellen.

1963 wurde zum ersten Mal ein Motorsportfest auf dem heutigen Gelände am Pfauenhof abgehalten und eine neue Motorsportart eingeführt – das Trial.

Im Jahre 1966 wurde der 1. Bundesmeister-schaftslauf im Trial in Frankenbach erfolgreich veranstaltet. Auch wurde in den Jahren 1966 – 1968 Geländegeschicklichkeitsfahrten für PKW ausgerichtet. Das Gelände wurde stetig weiterentwickelt und im Juli 1968 konnte die erste Sommer-Moto-Cross-Veranstaltung durchgeführt werden.

1969 kam mit dem im Januar ausgerichteten Winter-Moto-Cross der Durchbruch. Schon im zweiten Jahr kamen nationale Größen und in den folgenden Jahren reichten auch immer mehr internationale Starts ihres Nennung ein.  Das Winter Cross hatte sich etabliert. Zum Teil waren Fahrer aus 15 Nationen am Start. 1995 konnte ein besonderes Jubiläum gefeiert werden: die 50ste Moto-Cross-Veranstaltung.

Wie innovativ der Verein sich weiterentwickelte, zeigte sich mit dem Engagement im Supermoto einer relativ jungen, aber mit dem Moto-Cross artverwandten Sportart. Im Jahr 1992 von den Teams und Fahrern noch amateurhaft betrieben, empfängt der MCC Heilbronn-Frankenbach heute immer mehr Werksteams auf der zur Supermoto-Strecke umgebauten Theresienwiese, dem Festplatz von Heilbronn.

> Historische Bildergallerie

Rolf Mössinger
Rolf Mössinger

WINTER-MOTO-CROSS

Stolz kann der Frankenbacher Motocross Verein auf seine Winter Veranstaltungen sein. Kaum eine andere Motocross-Veranstaltung in Deutschland blickt auf eine längere Tradition zurück als das Frankenbacher Winter-Motocross.
Seit 1969 wird der Offroad-Klassiker ausgetragen. Nur drei Mal konnte der viel beachtete Saison-Auftakt nicht stattfinden. 1988 und 1989 wegen einem groß angelegten Streckenumbau, 1999 erzwang Dauerregen die Absage des Rennens.
Mit neun Gesamtsiegen hält ein ganz Großer dieses Sports die unangefochtene Spitzenposition: Adolf Weil. Der im Jahr 2011 verstorbene Solinger holte in den siebziger Jahren 14 DM-Titel und im Jahr 1973 sogar die Vizeweltmeisterschaft in der 250er-Klasse.
Und auch die vielen anderen Sieger lesen sich wie das Who is Who der Motocross-Historie.
Namen von Weltmeistern wie Gaston Rahier (Sieger 1977, 1979, 1981) oder Heinz Kinigadner (Sieger 1982) zergehen Offroad-Fans auch heute noch auf der Zunge.
Den Frankenbach-Siegern Max Nagl (2007, 2008), Ken Roczen (2009, 2010) dürfen Motocross-Fans noch heute in der WM oder der amerikanischen Meisterschaft die Daumen drücken.

> Bildergallerie Winter Moto Cross Frankenbach 2014

Quellenangabe

MCC Frankenbach e.V.

Letzte Artikel Änderung: 10.04.2014